Bürgerschaftliches Engagement braucht Stärkung und nicht nur warme Worte
Im Zuge der anstehenden Reform des Gemeinnützigkeitsrechts drohen einschneidende Verschlechterungen für die Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements.
Dazu Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates:
„Die Reform des Gemeinnützigkeitsrechtes droht zu einem Signal gegen das Bürgerschaftliche Engagement zu verkommen. Anstatt darüber nachzudenken, wie die wertvollste Ressource eines Staates, die Identifikation seiner Bürger mit eben diesem Staat durch ihr Engagement noch besser genutzt werden kann, wird hier ein Signal mit fataler Wirkung ausgesendet.
Die Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Engagement schon bisher dem Staat Milliarden von Kosten gespart haben, sollen nun noch mehr Geld mitbringen, damit sie sich ehrenamtlich engagieren dürfen! Dieser auch volkswirtschaftlich unsinnige Plan betrifft alle Menschen, die sich in gemeinnützigen Vereinen engagieren – auch den Sport.
Jetzt ist nicht nur der Finanzminister, sondern auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert, die fatale Botschaft des Rückschneidens Bürgerschaftlichen Engagements zurückzuholen und eine nachhaltige Trendwende in der faktischen Wertschätzung für das Bürgerschaftliche Engagement einzuleiten.“
